Am 8. Dezember wurde die Ausschreibung für das Projekt zur wirtschaftlichen Infrastruktur im Niedrigflugbereich (Phase I) in Hefei abgeschlossen. Der geschätzte Auftragswert dieses Projekts beträgt rund 148 Millionen Yuan. Das Konsortium bestehend aus Sichuang Electronics Co., Ltd., China Mobile Communications Group Anhui Co., Ltd., Zhongke Xingtu Digital Earth Hefei Co., Ltd. und China Telecom Digital Intelligence Technology Co., Ltd. erhielt den Zuschlag mit einem Gesamtbetrag von 145 Millionen Yuan.
Das Projekt zielt darauf ab, in Hefei ein regionales Flugmanagement- und Service-Garantiesystem für niedrige Flughöhen aufzubauen, einschließlich der Hardware-Infrastruktur, der Softwareplattformentwicklung sowie von Leasingdienstleistungen. Der Projektplan sieht vor, die Lieferung, Installation und Abnahme innerhalb von 270 Kalendertagen nach Vertragsunterzeichnung abzuschließen; die Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln des Unternehmens und aus speziellen Anleihen der lokalen Regierung. Als wichtige Infrastruktur zur Förderung der Entwicklung der Wirtschaft im Niedrigflugbereich in Hefei wird dieses Projekt die Fähigkeiten der Stadt im Bereich Flugmanagement und Service-Garantie für niedrige Flughöhen wirksam stärken.
Der Bauumfang dieses Projekts lässt sich aus zwei Dimensionen analysieren:
Eines ist der großflächige Aufbau von Hardware-Infrastruktur. Dies ist die direkteste Beteiligungsstufe für entsprechende Hersteller. Gemäß den Ausschreibungsunterlagen wird das Projekt in Schlüsselbereichen und -routen wie Luogang Park, Swan Lake, Quantum Center, Provinzregierung, G3-Autobahn-Kontrollstelle und Hefei Huaining-Logistikstrecke Hardware-Ausrüstung direkt im Zusammenhang mit der Sicherheitsprävention – etwa „Überwachung“, „Gegenmaßnahmen“ und „elektromagnetisch“ – einsetzen. Durch Lieferung, Installation und Integration von Geräten für städtische und kommunale Drohnenerkennungs- und Gegenmaßnahmen-Netzwerke wird eine normierte sowie flächendeckende Wahrnehmungs- und Verteidigungsfähigkeit gegen sogenannte ‚schwarze Flüge‘ von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) aufgebaut.
Die Ausschreibungsunterlagen spezifizieren die technischen Richtungen „integrierte Sensorik“ und „mehrdimensionale Sensorfusion“, die in hohem Maße mit den derzeit in der Branche validierten Fusionssensorlösungen wie „5G-A-Sensorik + TDOA (Zeitdifferenz-Ankunftspositionierung)“ kompatibel sind und eine wetterunabhängige, präzise sowie störarme Verwaltung ermöglichen.
Zweitens ist die Entwicklung von Modulen für die öffentliche Sicherheit in Softwareplattformen vorgesehen. Kern des Projekts ist der Aufbau einer „intelligenten Netzwerkplattform für den Niedrigaltbereich“, einer „Flugdienstplattform für den Niedrigaltbereich“ sowie einer „einheitlichen Flugplattform für das gesamte Netzwerk“. Sicherheitspräventions- und Kontrollfunktionen sind wesentliche Merkmale dieser Plattformen – die Ausschreibung verlangt von der Softwareplattform die Realisierung einer „Sicherheitsprävention und umfassenden Überwachung“, was bedeutet, dass Daten aus Erkennung, Warnung und Intervention tief in eine einheitliche städtische Niedrigaltverwaltungsplattform integriert werden müssen.
Zum Beispiel umfasst die »Low altitude Intelligent Networking Platform« eine »Countermeasures Service Platform«, während die »One Network Unified Flight Platform« ein »Video Management System« und ein »AI Service System« enthält. Dies sind zentrale Bereiche für die Integration von Sicherheitspräventionstechnologie und Niedrighöhen-Management und bieten zudem Raum für die Beteiligung von Unternehmen aus den Bereichen Softwareentwicklung, KI-Algorithmen sowie Big-Data-Analyse.
Das Projekt Hefei als regionales Referenzprojekt spiegelt den entscheidenden Nachfragetrend der Niedrighöhenwirtschaft im Bereich Sicherheitsprävention in den letzten Jahren wider.
Aus politischer Sicht betont das Land weiterhin die „sichere und gesunde“ Entwicklung der Wirtschaft im Niedrigaltitudenbereich sowie die Verbesserung des Sicherheitsnormensystems in aufkommenden Bereichen. Das Ministerium für Öffentliche Sicherheit hat die „Stellungnahme zur Installation und Ausstattung von Erkennungs- und Gegenmaßnahmen-Ausrüstung für unbemannte Luftfahrzeuge“ veröffentlicht, in der klar festgelegt wird, die Fähigkeit der Organe der öffentlichen Sicherheit zur Prävention und Reaktion auf den Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge gegen wichtige Ziele und bedeutende Veranstaltungen wirksam zu stärken, eine reguläre automatische Überwachung und Kontrolle von Schlüsselgebieten sicherzustellen, vorübergehende mobile vor-Ort-Gegenmaßnahmen bereitzustellen und die Installation sowie Ausstattung mit Erkennungs- und Gegenmaßnahmen-Ausrüstung für unbemannte Luftfahrzeuge zu beschleunigen.
Aus Sicht der Marktanwendung erstreckt sich die Anwendung von Sicherheitspräventionstechnologien in der Niedrigaltitudenwirtschaft vom einfachen „Regulieren“ hin zum „Dienen“ – mit einem enormen Potenzialmarkt. Die städtische Verwaltung ist zu einem Kernanwendungsfall geworden; der Einsatz von Drohnen im Bereich Rechtspflege, Verkehrskontrollen, Hochhausbrandbekämpfung und Umweltüberwachung ist bereits sehr weit verbreitet.
Aus Sicht der technologischen Entwicklung besteht in der Branche Einigkeit darüber, dass die Zukunft der Sicherheit im Niedrigaltitudenraum nicht allein in „Gegenmaßnahmen“ besteht, sondern darin, ein systemisches Governance-System aus „vielfältiger Steuerung, dreidimensionalem Schutz und Sicherheit im Niedrigaltitudenraum“ aufzubauen. Dies erfordert präzise technologische Umsetzung sowie standardisierte Governance-Methoden und -Akteure.
Insgesamt zeigt das Projekt Hefei deutlich, dass Sicherheit im niedrigen Luftraum mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil der ‚neuen Infrastruktur‘ der Niedrig-Luft-Höhen-Wirtschaft geworden ist. Die damit verbundenen Chancen liegen nicht nur in einem einzelnen Projekt, sondern auch im umfangreichen Marktraum und in der technologischen Entwicklungsrichtung, die durch seine Demonstrationswirkung eröffnet werden.